Digitalisierung – Das Wichtigste zum Thema aus dem Netz

Es gibt wohl kaum ein Wort, das so oft aufkommt, wenn es um die Zukunft geht, wie die Digitalisierung (Sie finden es allein 19 mal in diesem Blog Post!). Seit Jahren heißt es bereits, dass sich Deutschland wandeln muss, um im Digitalisierungszeitalter zu bestehen. Es geht um große Chancen für die deutsche Wirtschaft, aber auch um die Gefahr, den Anschluss zu verlieren in dieser Welt, die sich so rasant weiterentwickelt wie nie zuvor.
Trotzdem scheint in den wenigsten Unternehmen Aufbruchstimmung zu herrschen. Viele sind unsicher, warten erstmal ab, wissen nicht recht, ob die Digitalisierung auch ihre Branche beeinflussen wird. Die Frage ist also: Was müssen Unternehmen über die Digitalisierung wissen und was müssen sie tun, um möglichst viel davon zu profitieren? Im Folgenden haben wir einmal die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Netz zusammengestellt.
Grob gesagt lässt sich die Digitalisierung in drei Große Aspekte einteilen, auf die Unternehmen achten müssen.

Die Technologie

Ohne Zweifel, der offensichtlichste Aspekt der Digitalisierung ist der Technologische Fortschritt. Gerade das Internet bietet enorme Wachstumschancen für Unternehmen. Hinzu kommen wichtige Trendwörter wie die berüchtigte Big Data und die Künstliche Intelligenz. Doch was bringen diese scheinbar allmächtigen Technologien Ihrem Unternehmen, und wie können Sie diese nutzen?
Big Data bezeichnet eine neue Art Daten zu verarbeiten. Der immer bessere Umgang mit Daten ist eine der größten Errungenschaften der Digitalisierung. Viele Unternehmen haben Zugang zu großen Datenmengen:  Kundendaten, Produktdaten, Fehlermeldungen, etc. Die Schwierigkeit besteht im sinnvollen Auswerten und Verknüpfen dieser Daten. Hier kommt Big Data ins Spiel. (Einen kurzen Überblick zu den verschiedenen Technologien von Big Data finden Sie hier)
Dann wäre da noch das Thema der künstlichen Intelligenz, kurz K.I. Immer wieder hört man Warnungen im Bezug auf K.I. Eine potentielle Bedrohung für die Menschheit könnte sie sein, sagt unter anderem einer der klügsten Köpfe unserer Zeit, Stephen Hawking. Die künstliche Intelligenz, die für Unternehmen interessant ist, ist allerdings ungefährlich. Im Wesentlichen geht es um Maschinen die selbstständig aus den Ergebnissen ihrer Daten lernen, und so in der Lage sind, Ergebnisse zu optimieren. McKinsey geht davon aus, dass vor allem der Handel von künstlicher Intelligenz profitieren könnte, indem sich viele Prozesse durch dessen Einsatz automatisieren lassen würden. Vor allem Kosten könnten dadurch gespart werden. (Den ganzen Artikel finden Sie hier)
Die hier angesprochenen Technologien bilden natürlich nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten, mit denen Unternehmen sich technologisch besser aufstellen können. (Weitere Empfehlungen für Unternehmen können Sie in dieser Studie nachlesen)

Der Markt

Das Internet verändert die Gesellschaft und die Märkte. Heutzutage kann man fast alles online erwerben. Kunden können Angebote von dutzenden Anbietern innerhalb von Sekunden vergleichen. Es entstehen neue Geschäftsmodelle. Startups sprießen wir Pilze aus dem Boden und machen herkömmlichen Unternehmen Konkurrenz. Aber nicht nur kleine Startups verändern die Marktlandschaft. Auch Internetgiganten wie Google oder Apple werden zu Wettbewerbern in Bereichen wie der Automobilindustrie, wo Google seit einiger Zeit an einem selbstfahrenden Auto arbeitet.
Im Zeitalter der Digitalisierung ist der Markt noch komplexer geworden. Es wird immer schwerer, Prognosen für die Zukunft anzustellen. Mögliche Chancen sind schwerer zu erkennen. Eines ist allerdings klar: Abwarten ist keine Option. Man kann sich in einer Welt, die sich so schnell wandelt, nicht zurücklehnen und schauen, was funktioniert. Unternehmen müssen selbst aktiv werden und mit der Zeit gehen, wenn sie den Anschluss nicht verpassen wollen. (Mehr zum Thema warum Unternehmen sich wandeln müssen)
Die Kultur
Gerade weil sich alles so schnell verändert, müssen Unternehmen an ihrer Struktur und an ihrer Kultur arbeiten. Um sich in Zeiten der Digitalisierung neu aufzustellen, muss die ganze Belegschaft miteingebunden werden. Digitalisierung von oben funktioniert nicht. Es reicht nicht einen Chief Digital Officer einzustellen und zu sagen: „Ab jetzt sind wir digitalisiert“. Unternehmen müssen agiler werden. Es reicht nicht, einfach ein Innovation Lab zu bauen, wie sie im Silicon Valley stehen, wenn man nicht versteht, warum sie dort stehen. (Hier ein lesenswertes Whitepaper zum Thema) Digitalisierung ist auch eine Einstellung. Die Art und Weise, wie Google und Facebook an die Dinge herangehen, ist es, die es zu verstehen gilt, wenn man sich als Unternehmen für die Digitalisierung neu ausrichten will. (Eine ausführlichere Analyse zum Thema finden Sie hier)

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es viel zu beachten, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Digitalisierung ist anstrengend und kompliziert. Trotzdem ist die Digitalisierung eine notwendige Investition. Am Beispiel Silicon Valley kann man gut sehen, was mit Digitalisierung alles möglich ist. Und – Digitalisierung kann auch Spaß machen, wenn man sie richtig angeht.

Autor: Tobias Schmid